Für diejenigen, die heute schon den Twittertimes-Artikel von Regine gelesen haben hier noch mal Artverwandtes nachgeschoben. Henning Krieg berichtete auf seinem Blog schon ihm April darüber, das Thema bleibt aber natürlich aktuell: rechtliche Gefahren beim Twittern – wer darf wem was zwitschern (bzw wer was wem nicht) und wie kann man sich Verhalten, um rechtliche Risiken zu minimieren. Das Videointerview von Christian Schmitt von MediaTreff entstand ebenfalls im April auf dem Web 2.0 Kongress in Frankfurt, in dem es im wesentlichen um dasselbe Thema geht: Nachdem es aus rechtlicher Sicht in Deutschland lange ruhig um Twitter geblieben ist, ging es im April Schlag auf Schlag: Erst wurde bekannt, dass erstmals ein deutsches Gericht eine einstweilige Verfügung wegen eines Tweets erlassen hat, dann wurde zum ersten Mal eine Abmahnung wegen Spams per Direct Message auf Twitter publik. Schließlich teilte der Bundesvorsitzende des...
Gegen zu viel Information hilft nur – mehr Information. Diese auf den ersten Blick widersprüchliche Aussage ist nicht nur aus Lust am Paradox entstanden. Um individuell relevante Information aus dem trüben Teich des weltweiten Netzes zu fischen, werden Filter benötigt. Solche Filter waren bislang neben anderen die Zeitungen. Die Vielfalt ihrer Themensetzungen ermöglichte eine subjektive Auswahl. Seit der Massenverbreitung des Internets (dazu zählt sowohl die breite Verfügbarkeit von Netz-Anschlüssen als auch die Möglichkeit, Inhalte in breiter Masse im Internet zur Verfügung zu stellen) ist das Angebot an Information so unermeßlich geworden, daß wir uns ohne Filter nicht mehr orientieren können. Selbst Google kennt nicht alle Seiten des Internets: 2008 meldete Google die Indexierung von 1,000,000,000,000 (1 Billion) indexierter einzigartiger URL (http://googleblog.blogspot.com/2008/07/we-knew-web-was-big.html). Ob jemals die namengebende Anzahl von 1 Googol (10 hoch 100) URL erreicht werden kann?
Die ersten Filter waren Links, die von einzelnen Seiten auf andere Seiten...
In Berlin steht dieser Tage das eine oder andere Großereignis an. Die Internationale Funkausstellung öffnet am Freitag ihre Tore. Von der Musik- und Kreativwirtschaft wird vor allem die Berlin Music Week mit Spannung erwartet, die kommenden Montag beginnt. Erstmals findet mit der Berlin Music Week eine Rahmenveranstaltung für die drei komplementären Formate der Popkomm, des Berlin Festivals und der all2gethernow statt. Die all2gethernow wurde letztjährig als Konvent für eine moderne, zukunftsgerichtete Musikwirtschaft und Musikkultur spontan aus der Taufe gehoben, nachdem die renommierte Musikmesse Popkomm überraschend abgesagt wurde.
Selbst eine Innovation, bot die a2n bei seiner Premiere im letzten Jahr eine Plattform für eine Reihe sehr bemerkenswerter Experimente; so etwa das Konzept der „Cloud“. Regine Heidorn befragte Martin Schmidt von newthinking communications, der 2009 die Cloud organisierte, worin die Idee bestand, was daraus wurde und welche Perspektiven er für dieses neuartige Konzept eines dezentral sich selbst organisierenden Festivals in der Zukunft sieht.
Wirtschaftskrise und steigenden Spritpreisen zum Trotz ist die Liebe zum Automobil fester Bestandteil hiesiger Kultur geblieben. Wohl kaum ein anderes technisches Artefakt verkörpert Individualität, persönliche Freiheit und Fortschrittsversprechen so sehr wie motorisiertes Metall auf vier Rädern. Auch wenn gerne das Gegenteil behauptet wird: Ein Autokauf ist ausgesprochen selten eine emotionslose Angelegenheit. Bekanntlich neigen Männer zu aggressiven Frontpartien a la BMW 5er und Audi A6 (in der Marketingsprache gerne „maskulin“ oder „dominat“ genannt), Frauen finden „niedliche“ Autos gut, wie den aktuellen Fiat 500. Die Hersteller befeuern mit immer aufwändigeren Werbekampagnen die feuchten Träume zahlungskräftiger Klientel. Und wo es nur für einen gebrauchten VW Polo reicht, wird mittels Breitreifen und Heckspoiler „Sportlichkeit“ zumindest nachgeahmt. Der wahre Kenner hat es wiederum auf Oldtimer und Seltenes abgesehen. Besonders wichtig hierbei: Der sogenannte ...
(Der Artikel erschien bereits am 27. August auf Zielpublikum). Was ist meine Domain eigentlich wert? Was für Faktoren würden bei einer Wertbemessung einfließen? Was kann man als Externer überhaupt über meine Seite herausfinden, die zu so einer Wertfeststellung kommt? Und was sind eigentlich andere im Vergleich zu meiner wert?
Versuche das im Netz transparent zu machen gibt es viele, bizinformation.at startet einen weiteren und legt dabei auch einiges an Interessantem offen, was man an Daten im Internet über Websites so zusammenbekommen kann, die eine Wert-Feststellung erlauben. Ob die Zahlen dann stimmen, ist eine andere Frage, im Vergleich zueinander sind sie aber immerhin ein interessanter Vergleich. Würde man allerdings den dann ermittelten Wert in Euro als “bare Münze” nehmen, könnte ich meinem ehemaligen Arbeitskollegen René Walter mit seinem Nerdcore-Blog nur raten: Sofort verkaufen! Die 1,8 Mio. nimm und setz dich ab! [Krieg ich dann 5% ab...
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