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		<title>Rund ist nicht glatt – Der Baade über den „Trainer Baade“</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 17:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feed-Magazin]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit 2005 bloggt Frank Baade als &#8220;Trainer Baade&#8221; über Fußball, ohne dabei ein spezielles Team in den Fokus zu rücken. Spielanalysen sind eher die Ausnahme bei der Themenwahl von Rekordträgern bis zu den Absurditäten, die von den Beteiligten fabriziert werden. Lange als meistverlinktes Fußballblog in Deutschland geführt, erhielt es zuletzt die Auszeichnung der 11Freunde zum &#8220;Besten Fanmedium 2011&#8243;. Hier schreibt der Autor über die Geschichte dieses Blogs. Der Betreiber des Blogs &#8220;Trainer Baade&#8221; &#8211; ist das wirklich ein Trainer? Und ist er wirklich eine &#8220;Kunstfigur&#8221;? Ja und nein. Einen &#8220;Trainer Baade&#8221; gab es wirklich, er trainierte von 1997 bis vor <a href="http://feed-magazin.de/rund-ist-nicht-glatt-der-baade-ueber-den-trainer-baade/">&#62;&#62; weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/schraege-01-4901.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4695" title="schraege-01-490" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/schraege-01-4901-1024x702.jpg" alt="" width="490" height="336" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #000000;">Seit 2005 bloggt Frank Baade als &#8220;</span><a href="http://www.trainer-baade.de/">Trainer Baade</a><span style="color: #000000;">&#8221; über Fußball, ohne dabei ein spezielles Team in den Fokus zu rücken. Spielanalysen sind eher die Ausnahme bei der Themenwahl von Rekordträgern bis zu den Absurditäten, die von den Beteiligten fabriziert werden. Lange als meistverlinktes Fußballblog in Deutschland geführt, erhielt es zuletzt die Auszeichnung der 11Freunde zum &#8220;Besten Fanmedium 2011&#8243;. Hier schreibt der Autor über die Geschichte dieses Blogs.</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Betreiber des Blogs &#8220;<strong><a href="http://www.trainer-baade.de/">Trainer Baade</a></strong>&#8221; &#8211; ist das wirklich ein Trainer? Und ist er wirklich eine &#8220;Kunstfigur&#8221;? Ja und nein. Einen &#8220;Trainer Baade&#8221; gab es wirklich, er trainierte von 1997 bis vor einigen Jahren eine Fußballmannschaft, war dabei aber eher Mädchen für alles als ein echter Trainer, welcher für taktische Winkelzüge und Strategiewechsel je nach Spielstand verantwortlich zeichnet. Häufiger ging es um die Organisation rund ums Team: Termine mit Gegnern ausmachen, ausreichend Zusagen organisieren und ab 2001 auch Spielberichte über die eigenen Partien komponieren, als das Web zwar noch keinen Versionszusatz besaß, Kommentare und Interaktion aber genauso bereits möglich waren &#8211; und auch gerne genutzt wurden. Da wurden der Verlauf der Begegnungen, kleine Anekdoten und die Spielerbenotungen diskutiert, selbst die Gegner ließen gerne den einen oder anderen Kommentar beim Besuch der Webseite da.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Eigenschaft dieser Spielberichte war es, durchaus die eigenen Teilnehmer und deren (sportliche) Schwächen immer mal auf den Arm zu nehmen. Heute ist eine solche Tonart möglicherweise Standard in der intelligenteren Sportberichterstattung, in der Zeiten von 1998 bis 2004, als Ribbeck und Völler DFB-Teamchefs waren, war sie das aber bei Weitem nicht. Gleichzeitig stand hinter dieser selbst gebauten Mannschafts-Webseite auch der Wunsch, die neuen Möglichkeiten des Internets zu nutzen, selbst etwas in kleinem Maßstab zu publizieren. Flugs wurde aus dem selben Antrieb ebenfalls ab 2001 auch die eine oder andere Kolumne zum Profifußball beim längst versunkenen Mutterschiff des Fußballbloggens veröffentlicht, auf blutgraetsche.de, welche im Dezember 2005 recht plötzlich ihr Leben aushauchte. Eine Kunstfigur ist &#8220;Trainer Baade&#8221; somit nicht, nur ein aus der realen Welt importierter Spitzname aus einem bestimmten Lebensausschnitt, dem selbst praktizierten Fußball eben.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Zuge des Rummels &#8211; um das überstrapazierte Wörtchen vom Hype zu vermeiden &#8211; vor der 2006 anstehenden WM in Deutschland suchte ein mittelgroßes Internetmagazin nach einem Kolumnisten für die Zeit dieser anschwellenden Vorfreude und fand über die mittlerweile lokal bekannten Spielberichte zu Trainer Baade als Autor der Wahl. Das dort gehostete &#8220;WM-Special&#8221; war geboren, neben klassischen Kolumnen sollte auch ein Blog dazugehören. Ein äußerer Anlass, das Ganze als Blog zu betreiben, war weniger das Angesagtsein von Blogs als Neuem denn die benötigte Aktualität der Beiträge. Diese sollten umgehend aufs Fußballgeschehen reagieren können und nicht erst umständlich und zeitfressend von einem CvD abgesegnet werden müssen. Da die meisten Ereignisse im Profifußball abends stattfinden, ergab ein Zugang Sinn, der jederzeit verfügbar war, aber nicht dazu führen konnte, das gesamte Magazin mit einem Fehlklick in den Orkus wandern zu lassen. Somit gab es von November 2005 an <strong><a href="http://www.trainer-baade.de/">Trainer Baade</a></strong> auch in Blogform.</p>
<p style="text-align: justify;">Einzige Prämisse für dieses Projekt: Unterhaltsam sollten die Themen und Texte sein, kein Ergebnisjournalismus, sondern durchaus die subjektive Sicht auf Klinsmann, Kaiser und Kahn vermitteln. Daran hält sich Trainer Baade bis heute, seine objektiv subjektive Sicht darzulegen, auch wenn er das Ganze seit Ende der WM 2006 unter eigener Regie fortführt. Doch sind Blogs zum Thema Fußball ja anders als mit subjektiver Note ohnehin selten sinnvoll. Die nackten Informationen rund um das Spiel kommen von den alten Medien, wenn auch auf neuen Wegen. Die Interpretationen, Einschätzungen, Lieb- haberismen sowie eine kleine Portion wohl dosierten Spotts fügen (nicht nur) die Blogger und ihre Kommentatoren hinzu.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Mischung aus seiner Liebe zum Fußballsport und seinem Abstand dazu, ein vor Vereinsliebe blinder Fanboy zu sein, ist es hoffentlich, die dem Blog von Trainer Baade seine eigene Note gibt. Wie sich überhaupt der Fokus der Themen seit Gründung immer mehr ausgeweitet hat. Eigene Erlebnisse im Fußball fließen ein, der Blick wandert vermehrt auch in die Historie des Fußballs und die Funktion des ungebetenen Hofnarrs der Nationalmannschaft verschwimmt immer öfter &#8211; kommt allerdings bei jedem großen Turnier gerne wieder zum Vorschein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ursprüngliche Funktion eines Blogs, ein &#8220;Tagebuch&#8221; zu sein, hatte Trainer Baades Seite also nie, es war und ist möglichst aktueller Begleiter des Fußballgeschehens. Bei einem Rückblick aus dem jetzt 8. Kalenderjahr &#8220;im Dienst&#8221; bietet es aber für den Autor dennoch die Möglichkeit, sich anhand der Beiträge auch der jeweiligen Umstände der Erstellung dieser zu erinnern. Und diese Umstände änderten sich im Laufe dieser Jahre doch gewaltig. Das Aufkommen von <strong><a href="https://twitter.com/trainerbaade">Twitter</a></strong> ist dabei einer der Faktoren, heute betreiben viele ihre eigenen Mikroblogs und nicht mehr ganz so viele klassische Blogs haben noch das Glück, dass auf ihren Blogs so viel kommentiert wird, wie zuvor. Dabei ist das die Währung, in der man einen Blogger bezahlt: &#8220;Jeder Kommentar ein kleines Fest.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Blogs sind aber nicht tot, Fußballblogs schon gar nicht, da wachsen immer wieder welche nach, und auch <strong><a href="http://www.trainer-baade.de/">Trainer Baade </a></strong>macht &#8220;immer weiter, immer weiter&#8221;. Da dem Ganzen jedoch kein Masterplan zugrunde liegt, den haben Tocotronic schließlich nie geliefert, ist auch nicht klar, was als Nächstes kommen wird. Sicher ist allerdings, dass die eigene Note bei den subjektiv objektiven Texten im Blog erhalten bleiben wird. Wobei der Spott immer nur den Akteuren, den Verhältnissen und den Machenschaften rund um den Fußball gilt. Nie der Tatsache selbst, sich für Fußball zu begeistern und ihn zu spielen. Fragen danach, wie ernst man das Thema seines Blogs nimmt, stellt man komischerweise nur Sportbloggern. Dabei sind es doch die Gourmet-, Foto- oder Reiseblogs, die im Vergleich zu Fußballblogs völlig sinnlos sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.trainer-baade.de/">http://www.trainer-baade.de/</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://twitter.com/trainerbaade">https://twitter.com/trainerbaade</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Bayer Leverkusen im Speziellen – Jens Peters von Catenaccio im Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayer Leverlusen]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo Jens, erzähl kurz etwas über Dich. Wo bist Du geboren, wo aufgewachsen, wo lebst Du derzeit? Sag soviel Du möchtest über Deinen Werdegang, Deine Ausbildung, Deinen Beruf. Ich bin ein Münsteraner Urgestein. 1977 geboren und seit dem nie dort weggekommen, was einerseits ein bisschen schade ist, auf der anderen Seite aber doch ganz ok. Nicht mal für einen Job in Essen, habe ich Münster aufgegeben. Da bin ich lieber 4 Jahre 4 Stunden Tag für Tag gependelt. So viel zu Münster. Ich bin studierter Sportwissenschaftler und habe jahrelang nebenbei journalistisch gearbeitet. Da war die Lokalzeitung dabei mit dem ominösen <a href="http://feed-magazin.de/bayer-leverkusen-im-speziellen-%e2%80%93-jens-peters-von-catenaccio-im-interview/">&#62;&#62; weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/Feed-Magazin490.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4672" title="Feed-Magazin490" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/Feed-Magazin490-1024x563.jpg" alt="" width="490" height="269" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #000000;">Hallo Jens, erzähl kurz etwas über Dich. Wo bist Du geboren, wo aufgewachsen, wo lebst Du derzeit? Sag soviel Du möchtest über Deinen Werdegang, Deine Ausbildung, Deinen Beruf. </span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin ein Münsteraner Urgestein. 1977 geboren und seit dem nie dort weggekommen, was einerseits ein bisschen schade ist, auf der anderen Seite aber doch ganz ok. Nicht mal für einen Job in Essen, habe ich Münster aufgegeben. Da bin ich lieber 4 Jahre 4 Stunden Tag für Tag gependelt. So viel zu Münster. Ich bin studierter Sportwissenschaftler und habe jahrelang nebenbei journalistisch gearbeitet. Da war die Lokalzeitung dabei mit dem ominösen Taubenzüchterverein. Später auch der Lokalsport, sowie die Mitarbeit bei dem ein oder anderen Onlineportal. Nach der Uni habe ich mich dann als Fotoredakteur verdingt, ehe ich dann letztes Jahr in den Social-Media-Bereich gewechselt bin. Da war der ein oder anderen Umweg im Lebenslauf dabei, aber es ging mir nie schlecht.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #000000;">Warst Du immer schon fußballbegeistert? War es für Dich zwangsläufig und alternativlos Bayer-Fan zu werden? </span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ehrlich gesagt sind meine ersten Fußballerinnerungen nicht die besten. Es war glaub ich mein 4. oder 5. Geburtstag und ich hatte so eine tolle neue Schallplatte geschenkt bekommen, die ich dann hören wollte. Da die großen Brüder und der Vater jedoch Fußball gucken wollten und es nur den Schallplattenspieler im Wohnzimmer neben dem TV gab, war das Geschrei natürlich groß. Also mein Geschrei. In der Grundschule hatte ich dann die ersten Berührungspunkte mit dem aktiven Sport Fußball. Irgendwann entschlossen wir uns dann zu Preußen Münster zu gehen und der Fußball hatte mein Herz dann vollends erobert. Da man aber als guter Junge auch einen Lieblingsverein in der Bundesliga haben musste, hat mich mein großes Herz nach einem bitteren Aus der Leverkusener im UEFA-Pokal 1986 dazu bewogen Fan aus Mitleid zu werden. Der Name war Programm. Manchmal wünschte ich mir, ich wäre Erfolgsfan geworden. Nun ja. Man wählt seinen Verein nicht, sondern er wählt dich.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #000000;">Seit wann bewegst Du Dich publizierend im Netz? Gab es vor <a href="http://catenaccio.de/">Catenaccio</a> andere Angebote von Dir im Web? Wie und wann kam es dann zur Eröffnung Catenaccios? </span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Publizierend im Netz bin ich seit Ende der 90er unterwegs. Damals habe ich für Sport1.de die NHL-Eishockey-Zusammenfassungen geschrieben. Dann habe ich mir überlegt, dass ich diese Zusammenfassungen zweitverwerte und eine Eishockey-Newsseite und ein Forum dazu eröffne. Das lief ein paar Jahre ganz gut, bis ich dann die Sache dran gegeben habe. Als dann Blogs in Mode kamen, dachte ich, hey, das probierst du auch mal aus. Leider fehlte mir der lange Atem und das Konzept. 2008 war mir dann so langweilig auf meiner eigentlichen Arbeit, dass ich eine Ersatzbeschäftigung für die freien Stunden benötigte. Dieses mal ein Blog mit Konzept und der Auflage es eine Hinrunde zu probieren. Aus der Hinrunde sind jetzt fast vier Jahre geworden. Der Name Catenaccio resultierte aus dem äußerst attraktiven Spielsystem eines  argentinischen Trainers, das vorsieht, dass sich 10 Feldspieler hinten  reinstellen und man am Ende &#8211; bspws. durch ein mickriges Kontertor &#8211; dreckig 1:0  gewinnt. Also doch nicht so attraktiv, aber erfolg- reich, was aber jetzt nicht  das Motto des Blogs sein soll.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #000000;">Stell Deinen Blog kurz vor. Was für Beiträge findet der geneigte Leser dort? </span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, dass das <strong><a href="http://catenaccio.de/">Blog</a></strong> zunächst einmal für die Leverkusener Fans eine gute Anlaufstelle ist. Sie werden dort weniger Spielanalysen finden, dafür mehr Stimmungs- berichte. Aber immer irgendwie objektiv und unaufgeregt. Ich kann das große Geschrei, die Aufregung und die Wut des ein oder anderen Fußballfans nicht ertragen. Darüber hinaus ist das Blog relativ bekannt für Aktionen über die Werkself hinaus. Ob das nun Interviews mit Journalisten sind, Infografiken oder zuletzt immer wieder Videoprojekte. Man muss kein Bayer-Fan sein, um bei <strong><a href="http://catenaccio.de/">Catenaccio.de</a></strong> glücklich zu werden. Bei Twitter bekam ich neulich ein famoses Kompliment zum <strong><a href="http://www.youtube.com/playlist?list=PLA5A0B55B33CD5E67">Videoprojekt &#8220;Fitzelkönig&#8221;</a></strong>:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">&#8220;Gucke Fitzelkönig. Also wenn der <a href="https://twitter.com/#!/_catenaccio">@_catenaccio</a> nicht bald für die Sportschau- redaktion arbeitet (besser: sie leitet) weiß ich auch nicht&#8221;. <a href="https://twitter.com/#!/PatschBella/status/149152404682702848">@PatschBella</a> Und weiter: &#8220;Ernsthaft, mir fällt in der ganzen Blogosphäre niemand ein, der so kreativ ist und einfach etwas macht nicht nur drüber redet&#8221;. <a href="https://twitter.com/#!/PatschBella/status/149155291160784896">@PatschBella</a></p>
<p style="text-align: justify;">Was ein bisschen deutlich machen soll, was bei <strong><a href="http://catenaccio.de/">Catenaccio.de</a></strong> so passiert.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #000000;">Wie geht´s mit dem Catenaccio weiter? Wie sehen Deine persönlichen Zukunftspläne aus? </span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie gehört. Die Übernahme der Sportschau. Nein. Im Ernst. Für den Sommer habe ich eine Veränderung im Blog geplant &#8211; dazu aber dann später genaueres. Bis dahin werden die Leverkusener Dutt-Festspiele weiter abgearbeitet und ich werde die Videoecke, samt Fitzelkönig weiter ausbauen und professionalisieren. Weiterhin plane ich eine Koopera- tion in Form eines Videoformats mit einem Journalisten. Sonst werde ich mich einfach weiterhin über den Fußball freuen. Es kann manchmal so einfach sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/Foto490.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4674" title="Foto490" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/Foto490-1020x1024.jpg" alt="" width="160" height="161" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Jens Peters, <a href="http://catenaccio.de/">Catenaccio</a></p>
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		<title>Die späte Liebe zur alten Dame – Hertha-Blog-Porträt eines Hertha-Bloggers</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ganz ehrlich? Wenn mich früher jemand – sagen wir ein Fan von Borussia Dortmund – fragte, wie ich nur Fan von Hertha BSC sein könne, habe ich mich einfach umgedreht und bin wortlos gegangen. Ich bin eigentlich sehr kommunikativ, nicht umsonst schreibe ich für den Hertha-Blog, aber Menschen, die so eine Frage stellen, haben die Faszination des Fanseins nicht verstanden. Nick Hornby ist viel zitiert mit seiner Fußballlebensweisheit, dass man sich seinen Verein nicht aussucht. Nicht aussuchen kann. Vielmehr sucht er dich aus. Das beste Beispiel bin ich. Mein erstes Fußballspiel im Stadion erlebte ich in Hannover, beim Auswärtsspiel von <a href="http://feed-magazin.de/die-spate-liebe-zur-alten-dame-%e2%80%93-hertha-blog-portrat-eines-hertha-bloggers/">&#62;&#62; weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/ottokiraly490b.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4643" title="ottokiraly490b" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/ottokiraly490b-1024x620.jpg" alt="" width="490" height="297" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ganz ehrlich? Wenn mich<strong> </strong> früher jemand – sagen wir ein Fan von Borussia Dortmund – fragte, wie ich nur Fan von Hertha BSC sein könne, habe ich mich einfach umgedreht und bin wortlos gegangen. Ich bin eigentlich sehr kommunikativ, nicht umsonst schreibe ich für den <strong><a href="http://www.hertha-blog.de/">Hertha-Blog</a></strong>, aber Menschen, die so eine Frage stellen, haben die Faszination des Fanseins nicht verstanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nick Hornby ist viel zitiert mit seiner Fußballlebensweisheit, dass man sich seinen Verein nicht aussucht. Nicht aussuchen kann. Vielmehr sucht er dich aus. Das beste Beispiel bin ich. Mein erstes Fußballspiel im Stadion erlebte ich in Hannover, beim Auswärtsspiel von Tennis Borussia Berlin in Liga 2. 1994 oder so, im Rahmen eines Fußball-Ferien- lagers. TeBe gewann mit 1:0 und im Sinne der Hornby-Weisheit hätte in diesem Moment das Schicksal zuschlagen müssen und ich würde heute für den Tebe-Blog über die Ereignisse in der Berliner Verbandsliga schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch ich war zu etwas anderem bestimmt. Ein paar Jahre später betrat ich zusammen mit meinem Vater das Berliner Olympiastadion. Wir waren 20 Minuten zu spät, ein An- fängerfehler, weil wir dachten, es gäbe noch Parkplätze in der Umgebung. Jedenfalls lag Hertha schon 0:2 zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß nicht, ob es die angenehmen Mai-Temperaturen waren. Ich weiß nicht, ob es die Stimmung der knapp 20.000 im sehr weiten Rund war. Ich weiß auch nicht, ob es das Tor von Michael Preetz war, dass genau in dem Moment fiel, als mein Vater und ich unsere Plätze eingenommen hatten. Ich weiß nur: Ich hatte mich zuvor außerhalb familiärer Geborgenheit noch nie so wohl gefühlt. Es war um mich geschehen. Bei einem 2:2 gegen Wuppertal.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein erstes Mal mit der alten Dame sollte nicht mein letztes Mal bleiben. Ich tat es immer und immer wieder. Und irgendwann hatte ich das Bedürfnis mich darüber mitzuteilen, <strong><a href="http://www.hertha-blog.de/themen/mein-erstes-mal-mit-der-alten-dame">andere Geschichten</a></strong> kennenzulernen, die Hertha-Fans kennenzulernen. Ich fing an zu bloggen. Die <strong><a href="http://www.kabinenpredigt.de.vu/">Kabinenpredigt</a></strong> war geboren. Irgendwann 2006. Fast gleichzeitig kam auch die <strong><a href="http://www.welt-hertha-linke.de/">Welt-Hertha-Linke</a></strong> zur Welt. Ein Blog, der zeigen wollte, dass es auch linke Hertha-Fans unter dem damals fast durchgängig als rechts wahrgenommenem Berliner Publikum gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Beide, Kabinenpredigt und Welt-Hertha-Linke mauserten sich zu sehr erfolgreichen Hertha-Blogs – und irgendwann im Jahr 2009 reifte die Idee, das Ganze zu einer Plattform für alle zu vereinen. Eben <strong><a href="http://www.hertha-blog.de/">Hertha-Blog.de</a></strong>. Heute sind wir dort eine <strong><a href="http://www.hertha-blog.de/autoren">kleine Anzahl an Autoren</a></strong>, die schreiben, wenn sie Zeit haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn mich heute jemand fragt, wie ich denn nur Fan von Hertha BSC sein könne, verweise ich auf den Hertha-Blog. Wenn es ihn wirklich interessiert, wird er dort nach- lesen, dass es zwar nicht immer einfach ist, Fan vom Hauptstadtklub zu sein, dass es für uns aber nichts Schöneres gibt, als das.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>(<span style="color: #000000;">Das obige Foto zeigt den Autor Daniel Otto beim &#8220;Premiere Fan-Cup&#8221; 2008 in Bitburg).</span></strong></p>
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		<title>…In diesem Sinne: Nur der HSV! – Ein Interview mit Florian Neumann vom Nedsblog</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nedsblog]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Hallo Florian, erzähl kurz etwas über Dich. Wo bist Du geboren, wo aufgewachsen, wo lebst Du derzeit? Sag soviel Du möchtest über Deinen Werdegang, Deine Ausbildung, Deinen Beruf. Dann fangen wir mal an über mich zu plaudern: Geboren bin ich in Hamburg, genau in Hamburg Bergedorf, was gerne mal zu Diskussionen führt, ob ich denn ein richtiger Hamburger bin. Dazu muß man wissen, daß Bergedorf erst 1937 eingemeindet wurde. Gut, ich bin erst 37 Jahre später zur Welt gekommen, aber ich erinnere mich, wenn wir früher gesagt haben, wir fahren in die Stadt, sind wir nach Bergedorf gefahren. Wenn <a href="http://feed-magazin.de/%e2%80%a6in-diesem-sinne-nur-der-hsv-%e2%80%93-ein-interview-mit-florian-neumann-vom-nedsblog/">&#62;&#62; weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/nedsblog490.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4607" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/nedsblog490-1024x684.jpg" alt="" width="490" height="327" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>1. Hallo Florian, erzähl kurz etwas über Dich. Wo bist Du geboren, wo aufgewachsen, wo lebst Du derzeit? Sag soviel Du möchtest über Deinen Werdegang, Deine Ausbildung, Deinen Beruf. </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dann fangen wir mal an über mich zu plaudern: Geboren bin ich in Hamburg, genau in Hamburg Bergedorf, was gerne mal zu Diskussionen führt, ob ich denn ein richtiger Hamburger bin. Dazu muß man wissen, daß Bergedorf erst 1937 eingemeindet wurde. Gut, ich bin erst 37 Jahre später zur Welt gekommen, aber ich erinnere mich, wenn wir früher gesagt haben, wir fahren in die Stadt, sind wir nach Bergedorf gefahren. Wenn wir in die Innenstadt wollten, haben wir immer gesagt, daß wir nach Hamburg fahren. Aber zurück zum Lebenslauf: Aufgewachsen bin ich in Hamburg Mümmelmannsberg, ein sozialer Brennpunkt in Hamburg. 22000 Menschen leben in einer Siedlung, die in den 70ern hochgezogen wurde und durch die verfehlte Wohnungsbelegungspolitik des Hamburger Senats schnell zu einem Problemfall wurde. Trotzdem wuchs ich mit Kühen, freier Natur und wenig Problemen auf. Der Stadtteil liegt am östlichem Rand von Hamburg und es grenzten die Weiden und Felder von Schleswig-Holstein an unsere Wohnungen. Dann das übliche: Abitur, Ausbildung, erster Job, Jobwechsel usw. usf. Alles wie in anderen Lebenskarrieren auch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #000000;">2. Warst Du immer schon fußballbegeistert? War es für Dich zwangsläufig und alternativlos HSV-Fan zu werden?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Meine Familie ist sehr fußballbegeistert: Meine Mutter war im Juni 1974 im Volkspark- stadion um der Deutschen Nationalmannschaft die Daumen zu drücken. Ich wurde dann übrigens im August geboren. <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Mein Vater war schon immer HSV Fan, hat die guten Zeiten erlebt: Das Spiel gegen Burnley (1961, welches ihn zum absolutem Fan gemacht hat), das Finale in Amsterdam, der unvergessene Sieg in Athen, Meisterschaften… Er selbst hat auch Fußball gespielt. Der Fußball wurde mir also in die Wiege gelegt. Der HSV war aber zu Hause nie Thema, die erfolgreichen Zeiten waren in meiner Jugend vorbei. Ich mußte ihn selber für mich entdecken. Zwangsläufig war der HSV am Anfang nicht mein Lieblingsverein. Ich habe eher bestimmten Spielern mein Herz geschenkt. Allen voran Toni Schumacher. Also war ich lange Zeit Fan vom FC Köln.</p>
<p style="text-align: justify;">Erst 1987 wurde ich zum HSV-Fan. Der Verein wurde 100 Jahre, es gab eine große Veranstaltung auf dem Rathausmarkt, ich durfte einige Spieler live erleben (Dietmar Jakobs zum Beispiel) und da hat es mich gepackt. Und wenn ich was anfange, dann mache ich es richtig. Es wurde gleich eine Dauerkarte gekauft (Westkurve Block E) und ich bin fleissig zu DFB und UEFA Cup Spielen gegangen. Nach einigen Jahren Pause (die Westkurve war in den 90ern einfach kein Ort an dem man sich gerne aufhielt) habe ich mir dann eine Stehplatzdauerkarte in der neuen Arena für die Nordtribüne gekauft. Ab und an fahre ich auch gerne auswärts, habe schon ein DFB Pokalspiel, einige Bundes- ligaspiele und ein UEFA Cup Halbfinale. In London. Fragt lieber nicht danach! Man findet mich also nun regelmässig im Block 22C. Ich stehe etwas Abseits von den Ultras, das ist aber eine andere lange Geschichte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #000000;">3. Seit wann bewegst Du Dich publizierend im Netz? Gab es vor dem Nedsblog andere Angebote von Dir im Web? Wie und wann kam es dann zur Eröffnung des <a href="http://www.nedsblog.de/">Nedsblogs</a>?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mein erster Eintrag im Blog ist vom 03.06.2009, also noch nicht mal drei Jahre bin ich nun mit meinem <strong><a href="http://www.nedsblog.de/">Blog</a></strong> im Netz unterwegs. Das war auch meine erste eigene Präsenz im Netz: Allerdings kannte man meinen Nick nedfuller durch viele Kommentare in unterschied- lichen Fußballblogs. Daher war es leichter für mich im Netz erkannt zu werden. Der Grund selber zu bloggen liegt zum einen daran, daß die Stimmen in meinem Kopf eine Möglichkeit brauchen, gehört zu werden. <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Zum anderen habe ich während der EM 2008 und der folgenden Bundesligasaison sehr gerne in anderen Blogs gelesen und mir gedacht, daß ich das auch machen will: Schreiben über meinen Verein, meine Ideen umsetzen und meine Meinung zum Verein kundtun.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #000000;">4. Stell Deinen Blog kurz vor. Was für Beiträge findet der geneigte Leser dort?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich beende meine Artikel zumeist mit den folgenden Worten: „In diesem Sinne: Nur der HSV!“ Der Leser sollte also wissen, daß es bei mir hauptsächlich um den HSV geht. Ich versuche nach jedem Pflichtspiel einen Artikel zu schreiben und einige spinnerte Ideen umzusetzen. So habe ich mal eine Transferbilanz seit 1997 veröffentlicht, unsere damali- gen Leihspieler näher betrachtet; und ab und an versuche ich mich an einigen Statistiken. Bei mir erhält man keine Spielberichte, dafür gibt es genügend andere Seiten im Netz. Allerdings gab es in den letzten beiden Saisons einige Statistiken zum Spiel (Zwei- kämpfe, Passwerte, offensive Statistiken) und ich habe unsere Leihspieler immer im Auge. Alles, was bei mir geschrieben wird, ist meine Sicht der Dinge, und gerne diskutiere ich mit den Lesern in den Kommentaren, wenn diese Sicht nicht angenommen wird. Das ist auch mein Hauptanliegen: Mit anderen über den HSV diskutieren: über Spieler und deren Positionen im System des Trainers, über das System selbst, Leistungen im Spiel bzw. der Saison. Ich freue mich über jeden Kommentar und versuche auch immer, zeitnah darauf zu reagieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #000000;">5. Wie geht´s mit dem Nedsblog weiter? Wie sehen Deine persönlichen Zukunftspläne aus?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es geht so lange weiter, wie ich Spaß daran habe und die Stimmen im Kopf nicht verstummen. Das wird noch dauer; bei meinem Verein ist ja immer was los, und ich muß mich einfach dazu äußern! Ich plane schon lange mal einen Podcast selber aufzu- nehmen, nicht als Gast, was ich diverse Male schon getan habe, sondern als Gastgeber. Das wäre ein Plan für die Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>(Das Foto oben zeigt Florian Neumann beim Auswärtsspiel gegen Hertha vergangenen Samstag im Berliner Olympiastadion).</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Leidenschaft in schwatzgelb</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SimonGruenke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Feed-Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball-Themenwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Schwatzgelb]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Grünke]]></category>

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		<description><![CDATA[Borussia Dortmund begeistert derzeit schon wieder die Fußball-Bundesliga. Gleichzeitig boomt das Fanzine des amtierenden deutschen Fußballmeisters. schwatzgelb.de – gemacht von Fans für Fans – verzeichnet knapp 30.000 Zugriffe pro Tag. Das ist mehr, als ein gewisser Stadtteil von Gelsenkirchen Einwohner hat. Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei derselbe, der die Mannschaft der Borussen vergangenes Wochenende zum 3:1-Heimsieg gegen das ungeliebte 1899 Hoffenheim getragen hat: Leidenschaft und Hingabe. Diese findet man in beinahe allen Texten auf Deutschlands populärstem Fan-Blog. Und natürlich die Liebe zu einem der traditions- reichsten Vereine der Republik, mit dem weltweit mehr als fünf Millionen Fans fiebern. Die <a href="http://feed-magazin.de/leidenschaft-in-schwatzgelb-2/">&#62;&#62; weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/sgde4901.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4600" title="sgde490" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/sgde4901-1024x629.jpg" alt="" width="490" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Borussia Dortmund begeistert derzeit schon wieder die Fußball-Bundesliga. Gleichzeitig boomt das Fanzine des amtierenden deutschen Fußballmeisters. <strong><a href="http://www.schwatzgelb.de/">schwatzgelb.de</a></strong> – gemacht von Fans für Fans – verzeichnet knapp 30.000 Zugriffe pro Tag. Das ist mehr, als ein gewisser Stadtteil von Gelsenkirchen Einwohner hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei derselbe, der die Mannschaft der Borussen vergangenes Wochenende zum 3:1-Heimsieg gegen das ungeliebte 1899 Hoffenheim getragen hat: Leidenschaft und Hingabe. Diese findet man in beinahe allen Texten auf Deutschlands populärstem Fan-Blog. Und natürlich die Liebe zu einem der traditions- reichsten Vereine der Republik, mit dem weltweit mehr als fünf Millionen Fans fiebern. Die Gründerväter von schwatzgelb.de sind Holger Sitter und Jens Volke, die im Sommer 2000 auf die Idee kamen, ein unabhängiges Magazin auf die Beine zu stellen. Ein Sprachrohr für die BVB-Fans sollte es werden – humorvoll, informativ, kritisch und mit viel Herzblut. Das Projekt war geboren.</p>
<p style="text-align: justify;">Anfänglich war man froh über 100 Besucher am Tag. „Und dann ist das Ganze einfach immer größer und größer geworden“, sagt Sascha Roolf aus dem fünfköpfigen Vorstand und er klingt dabei so, als könne er sich das gar nicht erklären. Doch die harte Arbeit, die hinter dem Projekt steckt, ist offensichtlich. Denn nicht nur die Klickzahlen haben sich im Laufe der Jahre verbessert. Die Seite ist professioneller geworden, vielfältiger – und internationaler. Schon 2001 gab es einen englischen Bereich, der nach und nach immer weiter ausgebaut wurde. Heute kann man beinahe jeden Beitrag auch in der Weltsprache lesen. Das ist ein ganz besonderer Service für die „Borussen around the world“, die sich auf schwatzgelb.de in zahlreichen Gastbeiträgen vorstellen. Dort beschreiben Fans aus Schweden, Serbien, Russland, den USA oder Indonesien, wie sie zur Borussia fanden und Kontakt zum Verein halten.</p>
<p style="text-align: justify;">In manchen Monaten notiert das aus etwa 30 Mitarbeitern bestehende schwatzgelb-Team mehr als 1,2 Millionen Zugriffe. „Das ist in etwa die Dimension, die der offizielle Internet-Auftritt von Eintracht Frankfurt verbucht“, kommentiert Roolf nicht ohne Stolz. Inzwischen wird schwatzgelb.de auch in überregionalen Zeitungen zitiert. Und natürlich helfen die beeindruckenden Zahlen bei der Arbeit: „Man hat es dadurch leichter an Pressekarten oder Interview-Termine zu kommen. Und je mehr Inhalte man bietet, desto mehr Leute spricht man an.“ Insgesamt sei die Zusammenarbeit mit dem Verein äußerst gut. „Da muss man dem BVB ein Kompliment machen, es ist immer ein sehr faires Umgehen miteinander, auch wenn wir ganz sicher nicht immer einer Meinung sind.“</p>
<p style="text-align: justify;">Die Erfolgsstory des BVB-Fanzines ist umso bemerkenswerter, da seit den Anfangstagen sämtliche Arbeit ehrenamtlich erledigt wird. Viel Freizeit wird geopfert, ein Honorar bekommen die Redakteure und Webmaster dafür nicht. Dadurch gerät die Plattform bisweilen an ihre Grenzen. Pressekonferenzen werden verpasst, „weil die häufig zu Tageszeiten stattfinden, an denen wir arbeiten oder studieren müssen“, so Roolf. Um die Serverkosten zu decken, wird lediglich ein kleiner Online-Shop mit Fanartikeln betrieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die redaktionelle Organisation beschreibt Roolf als „ziemlich anarchistisch“. Wer eine Idee, Zeit und Lust hat, kann loslegen. Einen Chefredakteur gibt es ebenso wenig wie klassische Themenvorgaben: „Manch ein professioneller Journalist würde sich da wahr- scheinlich die Haare raufen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Fällt die Arbeit im Moment eigentlich besonders leicht, da der BVB die Titelverteidigung im Visier hat und der Verein insgesamt ein exzellentes Bild abgibt? „Im Gegenteil. Es ist einfacher, in schlechten Zeiten zu schreiben und Fehlentwicklungen zu kritisieren, als positiv zu begleiten“, gibt Roolf zu und erinnert daran, dass diese schlechten Zeiten noch nicht lange zurückliegen. Im Jahr 2005 war Borussia Dortmund wirtschaftlich am Ende. Krasses Missmanagement hatte zu einem Schuldenberg in dreistelliger Millionenhöhe geführt, die Existenz von Deutschlands einzigem börsennotierten Verein hing am seide- nen Faden. Damals wurde vor allem das Forum auf schwatzgelb.de zur wichtigsten Dis- kussionsplattform für die besorgten Anhänger.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Blick in die Zukunft ist rosig. Für den Verein – und schwatzgelb.de, auch wenn die Seite „eine Größe erreicht hat, bei der man im Freizeitbereich ans Maximum stößt“, so Sascha Roolf. Denkbar sind vor allem weitere Schritte hin zu einem Printprodukt: „Wir haben bereits drei Mal eine gedruckte Ausgabe produziert, die dann bei Heimspielen kostenlos verteilt wurde. Die letzte hatte eine Auflage von 12.000 Exemplaren. Das ist ein spannender Bereich, in dem wir mit Sicherheit noch zulegen können. Außerdem ist es schön, die eigene Arbeit mal gedruckt zu sehen.“ Vielleicht gibt es die nächste Print- ausgabe von schwatzgelb.de ja im Mai 2012. Als Motiv für die Titelseite kämen dann möglicherweise eine silberne Salatschüssel oder ein goldener Pott in Frage.</p>
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		<title>Fritten, Fußball und Bier &#8211; Ein Interview mit Tobias Volke</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feed-Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Fritten und Fußball und Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Kultfetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Soccer Warriors]]></category>
		<category><![CDATA[Themenwoche Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Volke]]></category>

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		<description><![CDATA[1.) Hi Tobias, sag mal: Wer bist du, wo kommst Du her und wo treibst du dich herum? Geboren und aufgewachsen bin ich in Niederbayern, direkt vor den Toren Österreichs. Und wir hatten einen großen Bolzplatz vor der Tür. Als Kind war das natürlich der Traum überhaupt. Was willst du mehr? Naja, man wird älter und schon sind irgendwann andere Dinge wichtig, nicht nur Fussball, Fussball und Fussball. Also musste ich mich zwangsweise um ernsthaftere Themen wie Schule, dann Studium, Arbeit und Geld kümmern. Mit dem Computer kam ich schon sehr früh in Berührung. Allerdings war das noch eine Zeit <a href="http://feed-magazin.de/fritten-fusball-und-bier-ein-interview-mit-tobias-volke/">&#62;&#62; weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/Frittenmeister490.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4556" title="Frittenmeister490" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/Frittenmeister490-1024x692.jpg" alt="" width="490" height="331" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>1.) Hi Tobias, sag mal: Wer bist du, wo kommst Du her und wo treibst du dich herum?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geboren und aufgewachsen bin ich in Niederbayern, direkt vor den Toren Österreichs. Und wir hatten einen großen Bolzplatz vor der Tür. Als Kind war das natürlich der Traum überhaupt. Was willst du mehr? Naja, man wird älter und schon sind irgendwann andere Dinge wichtig, nicht nur Fussball, Fussball und Fussball. Also musste ich mich zwangsweise um ernsthaftere Themen wie Schule, dann Studium, Arbeit und Geld kümmern.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Computer kam ich schon sehr früh in Berührung. Allerdings war das noch eine Zeit ohne Internet, ohne weltweite Kommunikation und natürlich auch ohne Blogs. Als ich aber 1998 langsam begann, meinen weiteren Lebensweg zu planen, habe ich auch das Internet entdeckt. Der Rest kam dann so nach und nach.</p>
<p style="text-align: justify;">Studiert habe ich Druck- und Medientechnik an der Hochschule München- da musste ich ja nicht ganz so weit weg. *Lach*. Nebenbei habe ich Webseiten erstellt und mich auch sonst in den Medien so durchgeschlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Oft genug hört man über die Bayern, dass man sie nicht verpflanzen kann, weil wir uns überall anders niemals zu Hause und damit nicht wohl fühlen können. Dahoam ist eben Dahoam, woast scho! Ja und irgendwie trifft das auch auf mich zu. Ich brauche zumindest die Berge in Sichtweite, Seen um mich herum und unsere „Passt scho“-Mentalität. Das musste ich meiner Freundin auch erst alles behutsam erklären. Und weil das alles so ist, hatte ich bisher auch nicht das Bestreben nach New York, Berlin, Frankfurt oder Barcelona zu ziehen. Für mich ist München richtig. Hier bin ich heute mit einem Diplom in der Tasche, einem abgeschlossenen Volontariat, einigen Jahren Berufserfahrung immer noch und arbeite immer noch in der Medienbranche. Nebenbei habe ich natürlich auch andere Standbeine. Ich erstelle weiterhin Webseiten, mache Grafik und Layout, drehe Filme, fotografiere verdammt viel und schreibe haufenweise Artikel.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb bin ich eigentlich immer im Netz unterwegs, surfe, blogge, poste, bin in sozialen Netzwerken aktiv. Dabei konzentriere ich mich immer auf meine eigenen Projekte und recherchiere. Ich finde es wichtig, dass Herzblut in Webseiten steckt, so wie in meinem Fussball-Blog <strong><a href="http://www.soccer-warriors.de/">Fritten, Fussball &amp; Bier</a></strong>, dem Kultur- und Medienmagazin/-blog <strong><a href="http://www.kultfetzen.de/">Kultfetzen</a></strong> und bald auch mit www.das-ist-muenchen.de. Das wird ein Fotoblog über München, dem ich jetzt noch den letzten Schliff gebe. Einiges Anderes habe ich natürlich auch noch in Planung. Aber es kommt auch immer ein wenig auf meine Zeit an. Und ein bisschen ausspannen müsste ich auch mal wieder…</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>2. ) Erzähl kurz etwas über die Fußball-Nerd-Community. Wie habt Alexander (Endl) und Du Euch zum Beispiel kennen gelernt? Welche Vernetzungen online und im Real Life bestehen außerdem?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Fussball-Nerd-Community? Äh, ja es gibt schon so etwas, aber ich muss gestehen, ich bewege mich nicht mehr so viel darin. Das hat den Grund, dass sich in meinen Augen alles geändert hat. Früher war’s überschaubar. Wenig Leute haben gebloggt, man kannte sich. Heute habe ich den Überblick verloren, was ich aber nicht schlimm finde. Schön finde ich, dass ich dank Fritten, Fussball &amp; Bier viele Leute kennen lernen durfte, von denen ein paar sehr gute Freunde für mich wurden. Einen davon will ich auch unbedingt erwähnen, auch aus dem Grund, da ihr ihn vor kurzem im Rahmen eurer Blogger-Interviews auch zum Interview gebeten habt. Alex von <strong><a href="http://www.clubfans-united.de/">Clubfans United</a></strong> ist mir damals zusammen mit dem Ronny vom Weserblog bei einem gesponserten Bloggertreffen in der Münchner Allianz Arena über den Weg gelaufen und irgendwie hat die Chemie sofort gestimmt. Spätestens nach der folgenden durchzechten Nacht in München war klar, dass wir uns nicht nur per Email oder Skype &#8211; oder was auch immer &#8211; unterhalten werden, sondern gerne auch mal direkt bei einem Bier. Unvergessen ist für uns bis heute unser „Männerwochenende“ bei mir in München, als er, Ronny und ich die Stadt unsicher machten.</p>
<p style="text-align: justify;">Unvergessen auch, weil es leider auch das letzte gemeinsame Treffen von uns dreien war. Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich das hier erzählen sollte, denn es macht mich bis heute echt traurig. Ronny hat uns nur ein paar Monate später vollkommen überraschend verlassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alex, der mit Ronny ja schon länger sehr intensiv befreundet war, hatte die furchtbare Aufgabe, mir die Nachricht von Ronny´s Tod, die mich tief traf &#8211; zu überbringen. Für mich war es selbstverständlich, dass ich alles stehen und liegen lassen habe, um mich von einem guten Freund persönlich verabschieden zu können!</p>
<p style="text-align: justify;">Also du merkst, es entwickeln sich aus der so genannten „Nerd-Community“ sehr schöne Freundschaften. Und das nicht nur zwischen uns Nerds selbst, sondern auch zwischen den Familien direkt. Alex hat mit Frau und Kindern im letzten Jahr sogar einen Teil seines Urlaubs bei uns in München verbracht und wir hatten einige Tage tierisch viel Spass mit der Truppe. Allein deshalb hat sich, das kann man wirklich so sagen, für mich persönlich das bloggen schon rentiert. An dieser Stelle kann ich hier vielleicht auch mal einfach sagen: Danke, Alex!</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>3.) „Fritten, Fußball &amp; Bier“ war Dein erstes Blog? Seit wann gibt es das Blog? Wie kam es dazu?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Den Blog gibt es seit Juli 2006. Aber, und das will ich betonen, war ich keiner der „Hey-ich-blogge-wegen-Geld-und-der-Aufmerksamkeit-für-die-WM2006“-Blogger,sondern ich habe das bewusst einige Tage nach dem WM-Finale im Juli 2006 gestartet. Das Ganze ging aus einem Bloggingversuch von mir hervor. Eigentlich wollte ich ja, so wie es damals grad modern wurde, in meinem ersten Blog über mich und ein klein wenig über Fussball bloggen. Also viel Persönliches schreiben und wenig über andere. Da habe ich aber schnell gemerkt, dass das nicht so mein Ding ist. Über mich wollte ich nicht direkt schreiben. Aber über das was ich im Netz finde, was auf der Welt passiert, ob skurril, verrückt oder spannend, alles rund ums runde Leder, das hat mich gereizt. Und so hat sich ganz schnell mein persönlicher Blog zu einem Fussball-Blog gewandelt, weil ich nur noch übers Fußball geschrieben hatte. Deshalb wurde der erste Blog dann eingestampft. Gut, der war damals auch nur 5 Monate alt. Dann genoß ich erst einmal ausgiebig die Weltmeisterschaft 2006, risikoreich die Arbeit an meiner Uni-Diplomarbeit auf nach der WM verschoben und bin auf Deutschland-WM-Tour gegangen. Übrigens die Domain www.soccer-warriors.de enstand auch während der WM. Ich konnte in Nürnberg das WM-Spiel zwischen Trinidad&amp;Tobago und England besuchen. Beeinflusst von den feierwütigen Fans und den aufopferungsvoll kämpfenden Spielern der Karibikinseln, wollte ich dann eine Fanseite über die T&amp;T Nationalmannschaft machen. Irgendwie ist das aber dumm gelaufen und ich habe in der Nacht nach der Feier eine falsche Domain reserviert. Echt! Die Nationalmannschaft Trinidad&amp;Tobagos trägt ja den Spitznamen SOCA WARRIORS und nicht SOCCER WARRIORS. Blöd, aber egal, denn für Fritten, Fussball &amp; Bier hatte ich damit doch auch eine prima Domain gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>4.) Wie sieht dein Blog aus? Was für Beiträge findet der geneigte Leser dort?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist einfach und schnell erkärt: Auf Fritten,Fussball &amp; Bier gibt es kuriose Geschichten, unglaubliches aus aller Welt, Rekorde, Ehrungen, usw. zum Thema Fussball und gelegentlich zum Thema Bier. Eigentlich bringe ich alles, was ich selbst unterhaltsam finde, wieder auf den Tisch, auch wenn es schon mal eine 5 oder 10 Jahre alte Geschichte ist. Natürlich gibt es aber auch brandaktuelles. Also, wer sich intensiver mit Fussball beschäftigt, der wird bei mir auch immer einige schöne Geschichten finden, da bin ich mir sicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf meiner <strong><a href="http://de-de.facebook.com/Fritten.Fussball.Bier">Facebook-Fanseite</a></strong> gibt es übrigens unabhängig von dem Blog mehrmals am Tag Videos von geilen Toren und Aktionen, Links zu Fussball-Geschichten und auch tagesaktuelle Kurzinfos. Durch die Community entstehen dort teilweise sehr lustige Diskussionen um das ein oder andere Video und das wiederum finde ich einfach nur gut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5.) Du hast bzw hattest gelegentlich mit Abmahnungen zu kämpfen? Worum ging´s denn da?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ja so was nervt unglaublich. Ich betreibe die Seite ja nur privat und daher gibt es nicht wirklich einen großen finanziellen Gewinn. Ich freue mich, wenn sich das Projekt selbst trägt. Bisher bin ich jedes Mal wieder heil aus der Sache herausgekommen, doch ich muss immer Geld für meinen Anwalt bereitstellen. Ich habe mir da schon mal überlegt, ob Fritten, Fussball &amp; Bier nicht langsam ein zu teures Hobby für mich wird, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es mir erstens zu viel Spass macht, die Leute zu unterhalten und ich mich zweitens nicht einfach so unterbuttern lasse. Und ich hatte das Glück einen super Anwalt zu finden, der mich da jedes Mal gut vertreten hat, der mich aber auch in dem was ich mache unterstützt, indem er mir einfach erklärt hat, dass ich eigentlich gar nicht so viel falsch mache. Viel eher habe ich das Problem, dass ich mit meiner Seite inzwischen doch relativ viel Aufmerksamkeit im Netz errege und das dass wiederum nichts anderes bedeutet, als dass jemand mit den Abmahnungen Geld verdienen wollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Mal bin ich einem richtigen Drücker-Anwalt begegnet. Lange kam „nichts rechtlich einwandfreies und verwertbares“, wie mein Anwalt das so schön formulierte, dafür aber Drohanrufe, Drohbriefe und ständig Mahnungen, undefinierbare Rechnungen, Mahn- gebühren schon auf der allersten Rechnung, und so´n Zeug. Klingt komisch, ist aber so.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>6. ) Wie geht´s mit „Fritten, Fußball &amp; Bier“ weiter? Wie sehen Deine persönlichen Zukunftspläne aus?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Tja, wie geht es weiter… Die Frage ist gut und irgendwie kann ich sie dir nur teilweise beantworten. Klar, man hat viele Zukunfspläne, aber ob die realistisch sind? Jetzt nach 6 Jahren bloggen auf Fritten, Fussball &amp; Bier, nach bald 3.000 geschriebenen Artikeln und nachdem ich eine doch ganz respektable <strong><a href="http://de-de.facebook.com/Fritten.Fussball.Bier">Facebook-Fanseite</a></strong> an den Start gebracht habe, gibt es eigentlich nicht mehr so viele Pläne. Mir gefällt es, wie es läuft, dass es überhaupt läuft und dass ich Leute damit unterhalten kann. Das will ich auch in der Zukunft weiter machen. Leute unterhalten, informieren und das mit meinem persönlichen Lieblings- thema, dem Fussball. Was gibt es schöneres auf der Welt als das? Ach ja, schöner vielleicht nicht, aber notwendig. Geld verdienen. Von diesem Ziel habe ich mich allerdings mit dem Blog schon lange verabschiedet. Die paar Euros, die hier herumkommen, reichen für einige Feierabendbiere und für die Unkosten&#8230; Für mehr nicht, was solls. Das wichtigste ist, das es weiterhin Spaß macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wenn Ihr Euch mal wundert, warum ich mal nicht so viel schreibe, dann wisst Ihr ja jetzt: Full-Time-Job in der Medienbranche, mein Online-Verlag <strong><a href="http://www.fehlfarben.net/">Fehlfarben.net</a></strong>, mit so schönen Sachen wie den <strong><a href="http://www.kultfetzen.de/">Kultfetzen</a></strong> oder Filmerei, Fotografie, Fotoblog, und so weiter… Das ist wohl das Los eines Allrounders, aber mir gefällt das: Schreiben, Filmen, Fotografieren, Designen, Programmieren, all das gehört für mich dazu.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ich in der Zukunft damit noch mache? Keine Ahnung, irgendwas hat sich immer ergeben.</p>
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		<title>&#8220;Clubfans, das sind wir!&#8221; &#8211; Clubfans United, Fan-Magazin des 1. FC Nürnberg</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Endl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Nürnerg]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Endl]]></category>
		<category><![CDATA[clubfans-united]]></category>
		<category><![CDATA[Feed-Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Helmer]]></category>
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		<description><![CDATA[“Clubfans, das sind wir!” Aber das muss man vielleicht ja mal erklären, was das ist, so ein “Club Fan”. Ein “Club” steht als Begriff ja erstmal generell für eine Vereinigung (Debattierclub) oder vielleich eine Location (Nachtclub) und nur wenigen wird außerhalb der vier Stadionwände wohl zwangsläufig eine Assoziation zu einer Fußballmannschaft gelingen. Dass der 1. FC Nürnberg schlicht “der Club” genannt wird und seine Fans konsequenterweise die “Clubfans” sind, hat Ursachen, die lange zurückliegen. Es war Anfang des letzten Jahrhunderts, als man gerade den Fußball von der Insel für sich entdeckte, als der fränkische Fußballverein das Maß aller Dinge in <a href="http://feed-magazin.de/clubfans-das-sind-wir-clubfans-united-fan-magazin-des-1-fc-nurnberg/">&#62;&#62; weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/clubfans490.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4540" title="clubfans490" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/clubfans490-1024x681.jpg" alt="" width="490" height="326" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">“Clubfans, das sind wir!” Aber das muss man vielleicht ja mal erklären, was das ist, so ein “Club Fan”. Ein “Club” steht als Begriff ja erstmal generell für eine Vereinigung (Debattierclub) oder vielleich eine Location (Nachtclub) und nur wenigen wird außerhalb der vier Stadionwände wohl zwangsläufig eine Assoziation zu einer Fußballmannschaft gelingen. Dass der <strong><a href="http://www.fcn.de/">1. FC Nürnberg</a></strong> schlicht “der Club” genannt wird und seine Fans konsequenterweise die “Clubfans” sind, hat Ursachen, die lange zurückliegen. Es war Anfang des letzten Jahrhunderts, als man gerade den Fußball von der Insel für sich entdeckte, als der fränkische Fußballverein das Maß aller Dinge in Deutschland war. “Der Club” stand für den Besten dieser neuen “football club”s in Deutschland. Und diese Ehrenbezeichnung ist dann synonym geblieben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.clubfans-united.de/">Clubfans United</a></strong>, das ist ein Fanmagazin im Internet dieser “Clubfans”, es ist genauer gesagt ein Internet-Fan-Projekt von Fans für Fans des 1. FC Nürnberg. Denn hier schreiben Fans des Clubs über den Verein, den Spieltag und alle Themen, die den Fan bewegen. Doch das war nicht von Anfang an so. Die Anfänge liegen lange zurück und sie sind verbunden mit dem Namen Stefan Helmer (im Bild oben links; rechts: Alexander Endl). Der 1. FC Nürnberg und das Internet, das war bereits 1995 ein Thema für ihn gewesen. Es war wahrscheinlich sogar die erste Informations- bzw. Fan-Seite über den 1. FC Nürnberg im Internet überhaupt. Einfach schon, weil zu der Zeit kaum eine Privat-Person einen Internet-Zugang hatte. Auch der Verein hatte zu dieser Zeit keine eigene “Homepage”.</p>
<p style="text-align: justify;">Richtig angefangen hat dann alles Anfang 1996, als der 1. FC Nürnberg sang und klanglos aus der 2. Fussball-Bundesliga in die Regionalliga abgestiegen war. Tief in seiner Fanseele getroffen packte Helmer das Projekt “Der 1. FC Nürnberg im Internet” nun ganz im Stile des “Jetzt erst recht” an. Er packte Nachrichten, Ergebnissen und Tabellen, Umfragen etc. auf eine Internetseite &#8211; eine kleine Pionierleistung in der Fußballszene im Internet. Leider ist dies für die Nachwelt nicht mehr erhalten und die Bits &amp; Bytes verschwanden im Datennirvana. Aber auf diesem Level ging es weiter bis Ende 1998. Erst danach legte Helmer aus beruflichen Gründen die ganze Sache erstmal auf Eis, schließlich gab es damals noch kein WordPress &amp; Co. und neben der inhaltlichen Befüllung fraß auch die Programmierung enorm viel Zeit. Und so kam es, dass einige Jahre vorübergingen und erst im Jahr 2005, als die Blogs in Mode kamen und WordPress das Licht der Welt erblickte und damit die Pflege einer solchen Seite deutlich einfacher wurde, das ‘Projekt’ wieder aufblühte. Mit Beginn der Bundesliga-Saison 2005/2006 ging die Fanseite unter clubfans.de und nun als schönes modernes Blog wieder an den Start. Da meldete sich auch schon Alexander Endl, ein Franke im Exil in Frankfurt, der auf einen Aufruf zum Mitmachen reagierte und sich anbot, doch bisschen mitzuwirken, denn dieses Internet, der Club und das Schreiben sei so seine Sache als Hobby neben dem Beruf. Und da haben sich dann wohl zwei “gesucht und gefunden”.</p>
<p style="text-align: justify;">Kontinuierlich ging es dann richtig steil aufwärts mit dem Club-Fan-Blog, daran konnte auch der leider notwendig gewordene Domainwechsel von clubfans.de zu <strong><a href="http://www.clubfans-united.de/">Clubfans-United.de</a></strong> nichts ändern und auch nicht die diversen sportlichen Rückschläge des Lieblingsvereins. “United” als Namenszusatz gefiel den mittlerweile als gleichwertigen Partnern agierenden Endl und Helmer  &#8211; auch wegen der Assoziation zu den englischen Wurzeln des Fußballs, aber auch weil es nicht auf das Format Blog oder Internet einschränkte. Clubfans United ist einfach ein Fanmagazin, zwar technisch betrieben in Form eines Weblogs auf Basis von WordPress, aber das ist nicht mehr oder weniger als die technische Basis, nicht das Prinzip. Fanmagazin, das trifft es am einfach am Besten, eben ein Magazin, dass sich im Internet nahezu täglich mit dem FCN beschäftigt und dabei eine Plattform für Diskussionen, Spaß aber auch Wissen bietet. Und das ganz unabhängig von “politischen” oder wirtschaftlichen Interessen des Vereins oder den Sachzwängen eines Pressemediums. Fans bestimmen selbst ihre Inhalte &#8211; und die beiden Initiatoren? Die sehen sich eher als Impulsgeber und Moderatoren, denn als Meinungsmacher.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein journalistischer Hintergrund besteht übrigens nicht &#8211; bzw.: Ist nicht zwingend Voraussetzung. Auch wird kein solcher Anspruch erhoben. Zwischenzeitlich waren so auch schon 10 Fans als Autoren von Leitartikeln aktiv tätig. Das Gros des redaktionellen Inputs stammt aber weiter aus der Feder von Stefan Helmer und Alexander Endl, ergänzt um einen mittlerweile fast nicht mehr wegzudenkender “belschanov”, ein nun fast langjähriger Freiwilliger im Autorenteam, der mit seinen Tresengeschichten (teilweise in Mundart) ein unverzichtbarer Bestandteil wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass sich heute das Blog nur noch Fanmagazin nennt, ist weniger ein Tribut eines Strategiewechsels denn der Kommunikation, erklären die beiden. “Blogs” sind in der breiten Bevölkerung und insbesondere in Fankreisen nie wirklich als Medium “ange- kommen”. Mit Fanmagazin (neudeutsch: Fanzine) verbindet man ad hoc da schon viel mehr, ohne viel erklären zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Clubfans 2012</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Heute, 2012, ist Clubfans United eine kleine ‘Institution’ in der fränkischen Fanszene geworden, jedenfalls im Internet, aber auch in den Medien und auch beim Verein. Kaum ein Redakteur rund um den Valznerweiher (Heimstätte des 1. FC Nürnberg), der das Fanmagazin nicht zumindest kennt oder gar seine Aufwartung schon machte. Man schätzt sich gegenseitig &#8211; jedenfalls die seriösen Medien &#8211; und bei <strong><a href="http://www.11freunde.de/">11Freunde</a></strong>, <strong><a href="http://www.zeit.de/sport/2012-01/bundesliga-hannover-nuernberg">ZEIT online</a></strong>, <strong><a href="http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung">Nürnberger Zeitung</a></strong> oder <strong><a href="http://www.spox.com/de/index.html">Spox</a> </strong>finden sich Referenzen. Beim Verein selbst ist man gut bekannt, wird als Organ wahr- und ernstgenommen und auch mal im Pressespiegel zitiert. Clubfans United ist fest im “Kreislauf der Kommunikation”, sagt Katharina Wildermuth, Pressesprecherin des FCN, im Rahmen der Konferenz <strong><a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/vom-supporter-zum-reporter/">re:publica 2011</a></strong> in Berlin. Eingeladen zu einem Diskussions-Panel rund um Blogs, Fankommunikation und Fußball auf der Konferenz hatte übrigens: Clubfans United.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Grenzen zwischen Medien und Blogs (oder eben “Fanmagazinen”) sind offen, konstatiert Stefan Helmer, aber das ist sicher nicht die Regel und vor allem eine Frage des Blogs/Fanmagazins selbst. Wer ernst genommen werden will und wer möchte, dass seine Stimme auch wahr genommen wird, der muss einige der Grundlagen selbst schaffen: Kontinuität, Bereitschaft sich auch an Spielregeln zu halten und nicht zuletzt Respekt voreinander, also auch vor dem Verein, den Medien und den handelnden Personen. Und nicht zuletzt muss man es auch einfach schaffen auf Dauer interessante Dinge für seine Leser zu finden und zu publizieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die weitere Entwicklung ist bereits im vollen Gange &#8211; Social Web ist in aller Munde und will ausprobiert, befüllt, und entdeckt werden &#8211; Clubfans United ist mittendrin, ob Facebook, Twitter oder Google+ &#8211; Fankommunikation von Fan zu Fan eben ‘at its best’.</p>
<p style="text-align: justify;">Und das ist und bleibt das Maß aller Dinge: Clubfans United ist kein Selbstzweck, es soll zeigen, was Fans auch im Internet auf die Beine stellen können für ihren Verein. Sie sind die digitalen Supporters ihres ‘Clubs’.</p>
<p style="text-align: justify;">Text und Foto: Alexander Endl</p>
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		<title>Themenwochen auf feed-magazin.de</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Endl]]></category>
		<category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category>
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		<description><![CDATA[Verehrte Leser, wir machen eine Drohung wahr, die wir vor wenigen Wochen ausgesprochen hatten: nämlich bestimmte Wochen bestimmten Themen zu widmen, um den jeweils betreffenden Zielgruppen relevante Inhalte in geballter Form anzubieten. Natürlich werden wir in der Regel Themen auswählen, die auf ein breites Publikums- interesse zählen können; oder innerhalb einer solchen Themenwoche Beiträge einplanen, mit denen nicht nur eingefleischte Fans etwas anfangen können. Angedacht sind zum Beispiel Wochen zum Thema (Online-)Cartoons / Comiczeichner-Blogs, zum Thema Foodblogs / Kulinarik, eine Woche zum Thema Fotografie – dort könnten beispielsweise die vielen Fans unseres Programms, die semiprofessionell oder professionell fotografieren, ihr Portfolio <a href="http://feed-magazin.de/themenwochen-auf-feed-magazin-de/">&#62;&#62; weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/suedtribüne2-490.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4523" title="suedtribüne2-490" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/suedtribüne2-490-1024x682.jpg" alt="" width="490" height="326" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Verehrte Leser, wir machen eine Drohung wahr, die wir vor wenigen Wochen ausgesprochen hatten: nämlich bestimmte Wochen bestimmten Themen zu widmen, um den jeweils betreffenden Zielgruppen relevante Inhalte in geballter Form anzubieten. Natürlich werden wir in der Regel Themen auswählen, die auf ein breites Publikums- interesse zählen können; oder innerhalb einer solchen Themenwoche Beiträge einplanen, mit denen nicht nur eingefleischte Fans etwas anfangen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Angedacht sind zum Beispiel Wochen zum Thema (Online-)Cartoons / Comiczeichner-Blogs, zum Thema Foodblogs / Kulinarik, eine Woche zum Thema Fotografie – dort könnten beispielsweise die vielen Fans unseres Programms, die semiprofessionell oder professionell fotografieren, ihr Portfolio und ihr Handwerkszeug vorstellen, über ihre Leidenschaft zur Fotografie schreiben, ihren Kollegen ein paar Tipps und Tricks verraten. Mitte März, parallel zur Leipziger Buchmesse, ist eine Themenwoche rund um Literatur-Blogs / Buch-(Neu-)Vorstellungen geplant…</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ein Experiment; die Sache ist ausbaufähig; wir wollen Erfahrungen sammeln und von mal zu mal besser werden. Wir bemühen uns Sponsoren zu gewinnen, um Euch ein paar nette Give Aways zur Verlosung anbieten zu können. Sollte die Aktion gut ankommen, streben wir an, zwanglos jede Woche einem bestimmten Thema zu widmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Themenwoche „Fußball(blogs) / die Fankurve im Netz“</strong></span><strong> </strong>–<strong> </strong>Fest steht: in dieser Woche starten wir die erste Runde. Und zwar dreht sich diese Woche alles um das Thema „Fußball-(Blogs) / die Fankurve im Netz“. Wir stellen täglich ein fußball-bezogenes Angebot in Form eines Blogposts vor und werden zusätzlich eine Anzahl publizistischer Beiträge zum Thema Fußball an unsere Facebook-Pinnwand pinnen, die sich im weitesten Sinne (gern auch mal etwas abseitiger) mit dem Spiel beschäftigen, das 90 Minuten dauert und in dem das Runde in das Eckige muss. Den Anfang macht heute <strong><a href="http://feed-magazin.de/ein-franke-im-exil-2-0-%E2%80%93-ein-interview-mit-alexander-endl/">Alexander Endls</a></strong> Beitrag über das Online-Fanmagazin des 1. FC Nürnberg <strong><a href="http://www.clubfans-united.de/">Clubfans United</a></strong>… Wir wünschen viel Vergnügen!</p>
<p style="text-align: justify;">(Das Foto oben bildet übrigens die Südtribüne des Stadions Signal-Iduna-Park, Heimstadion des amtierenden deutschen Fußballmeisters Borussia Dortmund, ab. Es gehört dem Fan-Blog <strong><a href="http://www.schwatzgelb.de/">schwatzgelb</a></strong>, der diese Woche ebenfalls vorgestellt wird).</p>
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		<title>Kreativbloggen mit Selbstironie &#8211; Ein Interview mit Sabine Güllich</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bine Güllich]]></category>
		<category><![CDATA[Fan-Porträt]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[1.) Erzähl was über Dich: wo bist Du geboren, aufgewachsen? Wo lebst Du zur Zeit? Hi, ich bin Bine! Ich fühle mich gerade schon ein bisschen geehrt, dass ich heute hier sein darf! Auch freue ich mich, dass Karsten mir freundlicherweise einen kleinen Fragen- katalog geschickt hat, so dass ich jetzt nicht einen ganzen Text über mich schreiben muss. Das ist nämlich schlimmer, als es sich anhört. Also los geht&#8217;s: Geboren wurde ich am schönen Niederrhein und habe dort bis zu meinem 19. Lebens- jahr gelebt. Nach dem Abi habe ich mich für ein Jahr aus dem Staub gemacht. In <a href="http://feed-magazin.de/kreativbloggen-mit-selbstironie-ein-interview-mit-sabine-gullich/">&#62;&#62; weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/Bine-Header490.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4476" title="Bine Header490" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/Bine-Header490-1024x608.jpg" alt="" width="490" height="291" /></a></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>1.) Erzähl was über Dich: wo bist Du geboren, aufgewachsen? Wo lebst Du zur Zeit?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Hi, ich bin <strong><a href="http://was-eigenes.blogspot.com/">Bine</a></strong>! Ich fühle mich gerade schon ein bisschen geehrt, dass ich heute hier sein darf! Auch freue ich mich, dass Karsten mir freundlicherweise einen kleinen Fragen- katalog geschickt hat, so dass ich jetzt nicht einen ganzen Text über mich schreiben muss. Das ist nämlich schlimmer, als es sich anhört. <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Also los geht&#8217;s:</p>
<p style="text-align: justify;">Geboren wurde ich am schönen Niederrhein und habe dort bis zu meinem 19. Lebens- jahr gelebt. Nach dem Abi habe ich mich für ein Jahr aus dem Staub gemacht. In der Nähe von Washington D.C. arbeitete ich zwölf Monate als Au Pair. Drei zuckersüße, leicht übergewichtige Kids hatte ich täglich in meiner Obhut. Rückblickend würde ich sagen: dieses eine Jahr war eines meiner einer schönsten &#8220;Jugendjahre&#8221;. Im Anschluss daran bin ich gleich nach Köln weitergezogen. Das war schon als Kind ein riesengroßer Wunsch von mir!  Dort habe ich eine Ausbildung gemacht, meinen Mann kennengelernt und lebe heute mit ihm und unseren zwei Kindern vor den Toren meiner Lieblingsstadt.</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>2.) Möchtest Du was über Deinen Werdegang erzählen? Schule, Ausbildung, Beruf?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Siehe oben. Nein, im Ernst: Ich bin gelernte Hotelfachfrau. Gleich nach meiner Aus- bildung habe ich im Sales/Vertrieb angefangen und diesen Job neun Jahre mit viel Freude gemacht. Wirklich! Ich hatte das große Glück, in dieser Zeit in drei großen und namhaften Hotels in Köln arbeiten und unglaublich viele und interessante Menschen kennenlernen zu dürfen. Meine Aufgabe war es, die Firmenkunden der Hotels zu betreuen und Übernachtungsverträge zu vereinbaren. In der Elternzeit habe ich angefangen, mal wieder die Nähmaschine rausszukramen. Was als Hobby anfing, ist heute mein Job.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>3.) Was hattest Du für Hobbys als Kind / Jugendliche? Hast Du immer schon gern genäht, gezeichnet, fotografiert? Warst Du immer schon eine Leseratte? <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, ja, ja und nochmals ja! Kunst war immer mein liebstes Fach. Allerdings nur bis zur Mittelstufe. Danach hatten wir einen grauenhaften Lehrer, der mir die Lust am &#8220;kreativ- sein&#8221; leider nahm. Fotografiert habe ich auch schon immer gerne. Ich habe unzählige Fotos von meiner damaligen Clique, unseren Feiern und Ausflügen (was im Notfall echtes Erpressungsmaterial wäre <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). In der Abizeitung stand damals beim &#8220;N&#8221; in meinem Name &#8220;N-ie ohne meine Kamera&#8221;. <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das Nähen kam erst später. Ich habe es zwar in der Schule gelernt und noch als junges Mädchen meine Lieblingsjeans mit der Nähmaschine aufgepeppt, die meine Mutter leider eines Tages entsorgte (was ich ihr lange nicht verzeihen konnte <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), aber während der Ausbildung und meines Berufes wurde meine kreative Ader ziemlich auf Eis gelegt. Das ging dann erst wieder in der Elternzeit richtig los. Lesen ist, neben der Fotografie, sowieso eine große Leidenschaft von mir!</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>4.) Was war Deine erste Begegnung mit dem Internet?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, dass ich 1997, oder 1998 das erste Mal so richtig mit dem Internet in Berührung kam. Ich erinnere mich, dass dann irgendwann in den Büros meiner Arbeits- stellen sog. Internet-Computer aufgestellt wurden. Nur an diesen durfte man ins Internet, weil man Angst hatte, dass das Internet die Bürocomputer mit Viren verseuchen könnte. Es gab nur eine zentrale Email-Adresse für das komplette Büro und die wurde auch nur einmal täglich abgerufen. Heute unvorstellbar. <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Damals war ich übrigens immer die Internet-Beauftrage in den Büros und habe für meine Kollegen die Mails ausgedruckt. Herrlich! Ich finde es toll, dass ich die Entwicklung dieses Mediums live miterleben durfte. An die Umstellung von schwarz-weiß-TV zu Farbe kann ich mich z.B. kaum noch erinnern. <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #000000;">5.) War „</span><a href="http://was-eigenes.blogspot.com/">Was Eigenes</a><span style="color: #000000;">“ Dein erstes Blog? Gab es den Blog vor dem</span> <a href="http://de.dawanda.com/shop/waseigenes">Dawanda-Shop</a> <span style="color: #000000;">oder erst danach? Wie kam es dazu? Stell „</span><a href="http://was-eigenes.blogspot.com/">Was Eigenes</a><span style="color: #000000;">“ kurz vor.</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ende 2007 surfte ich durch&#8217;s Internet auf der Suche nach irgendwas. Dabei stieß ich auf einen Blog, der mich sofort fesselte, denn bisher waren mir Blogs noch nicht wirklich bekannt und geläufig. Mir gefiel die Art, wie die Blogschreiberin Ihre Gedanke, Fotos und Ideen preis gab. (Der Blog hieß übrigens &#8220;Christas Tagebuch&#8221;; gibt es heute nicht mehr). In den folgenden Tagen habe ich immer wieder auf diesen Blog geklickt, habe gelesen und gelesen und mich von dort weiter zu anderen Blogs geklickt. Ich wurde quasi hineingezogen in die Bloggerwelt. Irgendwann wollte ich dann auch einen Blog schreiben, was mein Mann für eine ziemlich bescheuerte Idee hielt. Heute ist er mein größter Fan! Den <strong><a href="http://de.dawanda.com/shop/waseigenes">Dawanda Shop</a></strong> gab es schon vorher. Erst später habe ich gemerkt, wie gut und wichtig das Zusammenspiel zwischen Shop &amp; Blog ist. Mittlerweile schreibe ich zwei Blogs. Zusammen mit meiner Freundin <strong><a href="http://draussennurkaennchen.blogspot.com/">Caro</a></strong>, die ich übrigens auch übers Bloggen kennengelernt hatte, habe ich Anfang 2011 einen Buchblog gegründet. Auf der &#8220;<strong><a href="http://www.die-lesende-minderheit.blogspot.com/">lesenden Minderheit</a></strong>&#8221; schreiben wir über Bücher, die wir gelesen haben.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>6.) Welche weiteren Online-Angebote gibt es von Dir?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Lass mich überlegen&#8230;. gleich nach dem Start meines Blogs bin ich auf <strong><a href="http://www.flickr.com/photos/31151486@N03/">Flickr</a></strong> aufmerksam geworden. Dort lade ich meist eine Auswahl meiner im Blog gezeigten Bilder hoch. Dann kam <strong><a href="http://www.facebook.com/waseigenes?ref=ts">Facebook</a></strong> und <strong><a href="https://twitter.com/#!/waseigenes">Twitter</a></strong>, dann <strong><a href="https://plus.google.com/u/0/117058768073232729775/posts">google+</a></strong> und durch das Knipsen mit dem Iphone, was ich auch immer wieder gerne mache, bin ich irgendwann bei <strong><a href="http://web.stagram.com/n/waseigenes/">Instagram</a></strong> gelandet. Ach ja und dann gibt es noch <strong><a href="http://pinterest.com/waseigenes/">Pinterest</a></strong>. Das ist aber mehr eine Sucht, als eine Präsenz. Wenn ihr mal einen ganzen Abend vor dem Laptop vertrödeln wollt, dann seid Ihr bei Pinterest genau richtig! Unglaublich, was man dort für wunderbare, ausgefallene und witzige Ideen findet. Ich tummel mich am liebsten im DIY- oder Homestyle-Bereich herum.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>7.) Wie bist Du eigentlich auf uns (das Feed-Magazin) aufmerksam geworden?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Durch einen Blog, natürlich! Ich weiss nicht mehr wo, aber in irgendeinem Blog habe ich von Feed gelesen. Ihr hattet damals einen kurzen Bericht über Dawanda veröffentlicht, was natürlich bei mir auf großes Interesse stieß. Endlich mal eine &#8220;Internet-Zeitschrift&#8221;, die nicht nur Männer anspricht! Toll! Daraufhin habe ich Dir, Karsten, sofort eine Email geschrieben, mit der Frage, ob ich das Magazin auch abonnieren könne, oder ob Ihr nur innerhalb Berlins ausliefert. Glücklicherweise erhielt ich eine positive Antwort und bin seitdem ein großer Fan von Euch.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>8.) Standard-Abschlussfrage: Was sind Deine Pläne für die Zukunft? Hast Du Pläne für die Zukunft? Sollte man Pläne für die Zukunft haben?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Viele meiner Freundinnen beneiden mich für meinen jetzigen Status Quo, finden es klasse, dass ich von zu Hause arbeiten, dass ich meinen Job mit dem Bloggen wunderbar in Einklang bringen kann und dass ich selbstständig bin und dadurch die Möglichkeit habe, meine Zeiten (meist) selbst einteilen zu können. Ich kann Ihnen da nur zustimmen und wundere mich manchmal selbst über dieses Glück. Ich hatte nie einen Plan. Eins kam nach dem anderen. Natürlich hatte ich mir immer gewünscht, dass mein Shop und der Verkauf der Täschchen gut laufen wird und sicherlich hatte ich immer gehofft, dass mein Blog in der Blogszene gerne gelesen wird. Es war ein langer Prozess, eine Menge Arbeit und lange Nächte, in denen ich vieles versucht und ausprobiert habe. Aber, ein Plan stand eben nicht dahinter. Meine Pläne für die Zukunft sind, dass es einerseits so bleibt wie es ist, andererseits dass noch viele neue Erfahrungen und Erlebnisse dazu kommen&#8230; In der Blog- und DIY-Szene gibt es keinen Stillstand. Täglich kann man sich dort neue Inspirationen holen, die mich anregen, andere, neue Wege zu gehen, oder mal was Neues auszuprobieren. Das fängt bei der Fotobearbeitung an, geht über ein neues Buch, welches ich noch nicht kenne, bis hin zu genialen Näh- und DIY-Tipps. Lange Rede, kurzer Sinn: mein Plan ist es, mich stetig weiterzuentwickeln und Wünsche und Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Dann kommt alles von alleine. Das eine früher, das andere später!</p>
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		<title>Ein Tag mit Tamikrest</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 08:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra Hassan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tamikrest]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin im Dezember, es ist windig und ungemütlich, ich stehe Mittags vor der Philharmonie und warte auf Tamikrest, eine Tuaregband aus Mali. Im Korb mit dabei mein Gaskocher, eine blaue Teekanne, grüner Tee, Zucker, kleine Gläser. Der letzte Konzerttag der Herbst- / Wintertour meiner Freunde aus der Sahara ist angebrochen und ich freue mich, dass ich es zumindest an diesem Tag geschafft habe, in Berlin dabei zu sein. Die erste Frage von Wounu, der Sängerin im gleichen Satz mit der Begrüßung „hast Du alles für den Tee dabei“?&#8230; der Gaskocher der Band ist irgendwo in den letzten Tagen auf der <a href="http://feed-magazin.de/ein-tag-mit-tamikrest/">&#62;&#62; weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4431" title="49" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49-1024x767.jpg" alt="" width="490" height="367" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Berlin im Dezember, es ist windig und ungemütlich, ich stehe Mittags vor der Philharmonie und warte auf <strong><a href="http://www.tamikrest.net/de/">Tamikrest</a></strong>, eine Tuaregband aus Mali. Im Korb mit dabei mein Gaskocher, eine blaue Teekanne, grüner Tee, Zucker, kleine Gläser. Der letzte Konzerttag der Herbst- / Wintertour meiner Freunde aus der Sahara ist angebrochen und ich freue mich, dass ich es zumindest an diesem Tag geschafft habe, in Berlin dabei zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Frage von Wounu, der Sängerin im gleichen Satz mit der Begrüßung „hast Du alles für den Tee dabei“?&#8230; der Gaskocher der Band ist irgendwo in den letzten Tagen auf der Strecke quer durch halb Europa hängen geblieben, denn bittersüßer, schaumiger Grüntee gehört zum Nomadenleben dazu wie Luft zum atmen. Apropos Nomaden, der Konzertabend in Berlin wird etwas anders sein als die sonst eher rockigen Konzerte von Tamikrest, er fällt unter die Kategorie „Unterwegs-Weltmusik mit Roger Willemsen“ zusammen mit der Nomadengruppe Huun Huur Tu aus der Mongolei.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49f-2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4441" title="49f-2" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49f-2-888x1024.jpg" alt="" width="377" height="435" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Kaum in der Künstlergarderobe angekommen ist als erstes natürlich Zeit für Tee, Wounu bereitet den köstlichen Grüntee und wir sprechen einen gemischten Wörtersalat aus arabisch, französisch und Tamasheq, der Sprache der Tuareg  und warten auf den Soundcheck.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49c.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4443" title="49c" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49c-1024x767.jpg" alt="" width="490" height="367" /></a></p>
<p><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49b.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4447" title="49b" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49b-1024x767.jpg" alt="" width="490" height="367" /></a></p>
<p>Zwischendurch bleibt noch etwas Zeit, gemeinsam den Potsdamer Platz unsicher zu machen. Das vorweihnachtlich geschmückte Berlin zeigt sich von der ungemütlichen Seite. Wir sind bewaffnet mit ein, zwei Regenschirmen und einem Kameramann im Schlepptau der unseren Erkundungen folgt. Nach unserem kurzen Einkaufsmarathon sind wir auch schon wieder in der Philharmonie, die Band wirft sich in Schale: In bunt-leuchtende Gewänder und kunstvoll geschlungenen Kopfputz, prächtig sehen sie aus, die Söhne und die Tochter der Wüste!</p>
<p><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49g.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4449" title="49g" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49g-852x1024.jpg" alt="" width="377" height="453" /></a></p>
<p>Der ehrwürdige Kammermusiksaal in der Philharmonie füllt sich, das Konzert beginnt! Quasi zwischen Tür und Angel bzw. Platz und Konzertbeginn treffe ich dann auch endlich Karsten vom feed magazin, offline in live und Farbe, wir kannten uns ja bis dato nur online. <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Konzert beginnt. Mysteriös verzaubernde Sounds aus der Sahara, Gitarrenklänge wie schimmernde Perlen an einer Schnur aneinandergereiht, unterlegt von einem unauf- dringlichen und einen dennoch in den Bann ziehenden Rhythmus. Dazwischen Erklärendes von Roger Willemsen und Turaeg-Poesie von Robert de Niro-Synchron- stimme Christian Brückner. Nach einer kurzen Pause geht die musikalische Reise weiter in die Mongolei, der Sound der Steppe in Berlin mit Huun Huur Tu, Obertongesänge die Gänsehaut verursachen. Wir werden versetzt in eine andere Welt mit Musik die klingt wie ein Gewittersturm über der windgepeitschten Steppe, wohlig eingehüllt wie in eine Jurte aus wärmendem Filz, der Klang von Pferdehufen und Greifvögeln&#8230;</p>
<p><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49d.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4433" title="49d" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/49d-1024x767.jpg" alt="" width="490" height="367" /></a></p>
<p>Der krönende Abschluß bildet ein gemeinsames Stück beider Bands. Wenn ich nicht wüsste, dass sich die Musiker einen Tag davor erstmals begegnet sind, hätte ich gedacht, sie musizierten schon immer miteinander; wahrlich grandios! Es ist das unsichtbare Zeichen der Nomaden das alle miteinander verbindet. Standing ovations für Tamikrest und Huun Huur Tu in Berlin; was für ein wunderbarer Abschluß der Europatour für meine Freunde aus der Sahara, strahlende Gesichter!</p>
<p><a href="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCN9270.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4434" title="DSCN9270" src="http://feed-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCN9270-1024x768.jpg" alt="" width="490" height="368" /></a></p>
<p>Abschied am nächsten Tag, der Flieger geht für meine Freunde via Paris zurück in die Sahara, *ar assaghat* „bis bald“  und *tanemert hullan* „vielen Dank“ Tamikrest, für einen wunderbaren Tag und ein ebensolches Konzert! Zum Glück gibt es ja das Internet und sms für Wüstenzeit online bis zur nächsten Tour&#8230;.auch wenn die Verbindung manchmal wie ein Sandsturm ist zwischen der Sahara und meinem Computer <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Fotos: Petra Hassan für Tamikrest</p>
<p>über mich <img src='http://feed-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Aufgewachsen unter bayrisch blau-weißem Himmel, wohnhaft im Mittelnorden Deutsch- lands lebe ich ein Leben zwischen Sahara, Orient und Occident. Ranipink ist der Name meines kleinen Labels in dem der permanente *Inspirationssalat* aus meinem Kopf in handgefertigte Kleidung und Accessoires umgesetzt wird… als Entspannungsprogramm arbeite ich noch einige Stunden in der Woche bei H&amp;M, wenn ich nicht gerade mal wieder auf dem fliegenden Teppich unterwegs bin… <strong><a href="http://ranipink.blogspot.com/">www.ranipink.blogspot.com</a></strong></p>
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