Frau mit frischen Ideen – Anna Risch im Porträt
Eine Tasse Kaffee zum Wachwerden – und los geht´s. Ich soll nämlich für das Feed-Magazin ein Porträt über mich schreiben. Da sitze ich nun, das Notiz-Zettel-Chaos vor mir, und grübele nach: Ist doch schwerer als man denkt, etwas über sich selbst zu Papier zu bringen. Fangen wir mal so an: Mein Name ist Anna Risch. Ich komme ursprünglich aus Usbekistan. Seit über 22 Jahren lebe ich nun in Deutschland. Ich wohne heute in Krumbach/Schwaben mit meiner großen Liebe – und seit kurzem auch mit meiner kleinen Prinzessin, meiner wenige Wochen alten Tochter Fabienne Eleanor.
Vor über 5 Jahren habe ich am Bodensee – in Friedrichshafen – Grafik-Design studiert. Denn ich habe mich immer schon für “Kunst” interessiert. Und zwar jede Form von Kunst. In der Schulzeit war es das Malen, später kam Fotografieren hinzu. Ich modelliere aber auch gerne. Ach, eigentlich probiere ich so ziemlich alles aus. Web-Designerin bin ich seit 2008.
2009 gründete ich dann – ziemlich spontan und ohne vorher Kosten-Nutzen-Rechnungen oder Businesspläne vom Umfang eines Romans zu verfassen – meine eigene Agentur „frisch idea“; zunächst im Nebengewerbe, neben meiner Tätigkeit als Web-Designerin. Seit Januar 2011 als Eine-Frau-macht-frische-Werbung-in-Vollzeit-Agentur. Als „frisch idea“ entwickele ich Werbe-Kampagnen und die dazugehörigen Werbe-Mittel – vor allem Plakate, Flyer, CI-Artikel wie Visitenkarten, Geschäftspapier; und natürlich gestalte ich als gelernte Web-Designerin auch Internet-Auftritte. Das volle Programm eben.
Auf den Namen kam ich, als ich 2007 als Praktikantin in der Stuttgarter Werbeagentur „Die Crew“ arbeitete und mir als Übung einen Markennamen für mich überlegen sollte. Um von „Risch“ auf „Frisch“ zu kommen, muss man ein „F“ davor setzen und in der Verbindung mit idea (gerne englisch oder auch lateinisch ausgesprochen) soll zum Ausdruck gebracht werden, dass man bei Vermarktung des eigenen Produkts oder Projekts ausgefallene Methoden wählen und sich nicht immer auf eingefahrenen Gleisen bewegen soll. Chaotisch, verwirrend, nicht passend, eben anders – so wie ich als Person selbst – um sich vom Gängigen abzusetzen und so ein höheres Maß an Aufmerksamkeit zu erzielen.
Meine Strategie war anfangs, einfach frech Absender schlechter Werbung zu kontaktieren und ihnen Vorschläge zu machen, wie man das betreffende Produkt besser vermarkten könnte. Der Anfang war naturgemäß schwer und alles andere als von durchschlagendem Erfolg gekrönt.
Seit ich verstärkt die Möglichkeiten des Internets nutze, läuft es besser. Seit August 2009 gibt es den frisch idea-Web-Auftritt, den dazugehörigen Blog. Ich vernetzte mich, wo immer möglich, mit anderen Kreativen. Nutze alle Möglichkeiten, die sich einem im Bereich Social Media bieten – Facebook, Twitter, Google+,…, um auf mich aufmerksam zu machen. Ich habe ein eigenes Dawanda-Label, einen eigenen Spreadshirt-Shop und ich bin eine Designerin bei Palupas Flip Flops. Das alles mache ich nebenher, weil es mir Spaß macht. Wann immer ich Zeit finde, gestalte ich etwas für eines dieser Shops – eine Illustration, ein Foto, ein Muster.
Besonders im abgelaufenen Jahr ist für mich in dieser Hinsicht sehr viel passiert. Ich habe mich ausprobiert und ausgetobt, meine Stärken und Schwächen kennen- und einschätzen gelernt. 2012 steht als allererstes ein neuer frischerer Look der eigenen Webseite auf dem Plan. Aber auch das aktuelle Projekt – eine Website für die Poledance-Schule „PoleDreams“ – steht auf meinem To-Do-Zettel und macht wirklich Spaß. Doch hauptberuflich bin ich nun Mama. Alles unter einen Hut zu bringen ist nicht einfach, aber machbar.
Da ich auch leidenschaftlich gern reise und fotografiere, nerve ich meine Blog-Leser in regelmäßigen Abständen mit meinen Fotos. Meine Motive sind selten Menschen – nur ab und zu traut sich einer vor meine Linse. Ich liebe die Natur, die Architektur, die Ruhe, den Augenblick. Dafür habe ich mir dieses Jahr sogar eine bessere Kamera gekauft: Die Nikon D5100. Wer meine frische Seite kennenlernen möchte, sollte meinen Blog besuchen. Momentan ist es hier zwar etwas ruhiger, aber schon bald wird es hier wieder frischer – versprochen.
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