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Imago – das reife Stadium einer Band

von Karsten Marowski / 1 Kommentar

Bast und Nico kennen sich seit ewigen Zeiten, unternahmen schon immer viel gemeinsam, hörten viel Musik – viel Grunge, klar; sonst Tool, Incubus, Melvins, Rage Against The Machine, … Den Entschluss, selbst Musik zu machen bewirkte aber eher das Durchhören der Plattensammlung von Bastians Vater Axel, der auch die Band managt: Das war Musik aus den 60ern und 70ern – Deep Purple, Pink Floyd, Led Zeppelin, Jimmy Hendrix, The Doors, …

Drummerin Melina hört unter anderem auch Hiphop. Sie spielte zunächst in einer anderen Band – erst Bass; als dort der Schlagzeuger ausfiel, wechselte sie kurzerhand an die Drums. Bast und Nico spielten ursprünglich mit einer anderen Schlagzeugerin, die irgendwann Probleme mit einer Sehnenscheidenentzündung bekam und aufhören musste. Da stieg Melina bei den Jungs ein.

Als sich Bast und Nico vor knapp zehn Jahren Instrumente zulegten und zu spielen begannen, hatten sie weder Ahnung vom Spielen, noch vom Stücke...

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23.07.2011 um 23:39 Uhr


Übertragungsfehler – Raf Simons Transmission1 im Rahmen der Avant/Garde Diaries

von Friedrich Reip / 1 Kommentar

Dass im Berliner Kreativleben keinen Tag Ruhe herrscht, ist kein Geheimnis. Erst vergangene Woche war das Brandenburger Tor wieder fest im Griff der Fashion Week, und nur wenige Tage später stand die Stadt ein paar Minuten weiter gen Osten schon wieder unter dem gleichen Stern. Was man sozusagen wörtlich nehmen darf.

Der namhafte Automobilhersteller, der auch als Schirmherr und Hauptsponsor der Fashion Week fungiert, hatte zum als „Grand Opening“ propagierten Auftakt des dreitägigen Festivals Avant/Garde Diaries ins Berliner Congress Center am Alexanderplatz geladen, dessen Programm nach Jahren der Ödnis derzeit wieder an Fahrt aufnimmt.

Wer auch das wörtlich nehmen mag, wird sich nicht gewundert haben, dass das Zentrum der Ausstellungsfläche im Erdgeschoss von einem Vorzeigemodell des Sponsors dominiert wurde. Geschenkt, dachte man sich, und hoffte auf mehr Spannung im ersten Stock, wo man immerhin von einer Reihe riesiger Fotografien des belgischen...

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16.07.2011 um 15:54 Uhr


Street-Couture – die Guerilla-Modenschau der friendly society

von Ruben Schwebe / 3 Kommentare

Von links nach rechts, obere Reihe zuerst: Sheila Wolf, Eden Berlin, Susanne Pelke, Katharina Borchert, Jewels Good. Darunter: Betty Deinemaid, Stephie Strumpet, Anne Pätzold, Jasminthestrange, Jen Berlin. Ganz links der Inhaber der Friendly Society: Gregor Marvel Wyrwich. Alle Fotos: Jasminthestrange.

Im Rahmen der Fashionweek zeigen renommierte Designer halbjährlich ihre mal mehr oder weniger trag- oder bezahlbaren Kollektionen, um verwöhnten Stadtkindern einen neuen Ansporn zu geben, ihr hart verdientes Bares in trendy Klamotten zu investieren. Dass es aber auch ungezwungener, bunter und vor allem lebensnaher geht, zeigen viele kleine Nebenveranstaltungen wie beispielsweise der Fashion Walk der Friendly Society in der Griebenowstr. 23 in Berlin-Mitte.

Friendly Society steht für ein ModeKunstKultursalon mit Café, welcher seit 2003 verschiedenste kleine Designerlabel...

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13.07.2011 um 19:18 Uhr


Gnaoua City…

von Petra Hassan / 0 Kommentare

…steht da geschrieben auf einem Bootsrumpf am Hafen in Essaouira, einem malerischen weiss-blauen Küstenstädtchen am Atlantik in Marokko gelegen. Eine Stadt in der Fahrräder auch mal Schafspelz tragen, der Wind vermutlich nie aufhört zu wehen, Möwen tanzen, Jeans über der Hafenmauer hängen und in der seit 1998 jedes Jahr Ende Juni ein ganz besonderes Musikfestival stattfindet: das Gnaoua Musikfestival.

Essaouira ist reich an Geschichte, die Phönizier züchteten schon vor langer Zeit Purpurschnecken für die so beliebten Purpurmäntelchen der Könige & Kaiser, die Römer und die Portugiesen fielen ein und auch Piraten wurden seinerzeit gesichtet

Die Ursprünge der Gnaoua Musik liegen aber ganz woanders, mit den Sklaven aus Westafrika und dem Sudan kam diese Musik nach Marokko. Texte, die von den unendlichen Leiden der Sklaverei und den...

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12.07.2011 um 12:46 Uhr


Wrong Fong Fu

von Karsten Marowski / 0 Kommentare

Ein Schwenk aus dem Leben. Der Bericht von Ruben Bratwursts Geburtstags-Party – einigermaßen zusammenhanglos und im Umfang begrenzt, weil der Autor noch mit dem Restalkohol zu kämpfen hat. Ruben hatte im März das Video seiner Band WRONG auf unsere Wettbewerbs-Pinnwand hochgeladen – vielleicht erinnert sich noch jemand: Mutter Courage (Deacon Dunlop) und der Kasten Bier in dem BVG-Bus? Ruben vermittelte uns außerdem den Kontakt zu seinem Arbeitgeber, der in unserer aktuellen Print-Ausgabe auf Seite 45 verewigt ist (PDF-Zählung: Seite 47).

Die Veranstaltung im Lovelite in Berlin-Friedrichshain war deklariert als Wieder- vereinigung und endgültige Auflösung der Berliner Skapunk-Legende FONG, Rubens alter Band. (Auch praktisch: braucht man kein neues Merchandising; einfach das „F“ vom Sticker runterkratzen und „WR“ raufmalen.) War leider etwas spät dran,...

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07.07.2011 um 20:00 Uhr


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